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Ein normaler Tag in Lindenwood

September 25, 2016

 

Jetzt bin ich schon fünf Wochen in Amerika! Langsam bekomme ich das Gefühl, mich eingelebt und an alles hier einigermaßen gewöhnt zu haben. Es ist jetzt nicht mehr ganz so heiß wie bei meiner Ankunft und unser Training wurde von 5:30 Uhr auf 15:30 Uhr gelegt. Endlich "ausschlafen" morgens! Naja, zumindest bis 7 Uhr. Dann muss ich mich an die Hausaufgaben setzen, da ich dazu abends meistens zu müde bin. Die Vorlesungen fangen zum Glück erst um 9:30 Uhr an! So habe ich noch genug Zeit, alles für die Uni zu erledigen und in Ruhe zu frühstücken. Frühstücken kann man hier in einer der Cafeterias auf dem Campus.

Die Angebot ist zwar groß, aber dennoch vermisse ich das deutsche Frühstück, vor allem das deutsche Brot sehr. Jeden Morgen findet man ein großes Buffet vor mit Bagels, Waffeln, Joghurt, Müsli (wobei man das Müsli bei dem Zuckergehalt nur erahnen kann...), einer reichhaltigen Obsttheke, Rührei (dass dieses aus echten Eiern gemacht ist, bezweifle ich;-), Würstchen, French Toast, Sandwiches, Cookies, Brownies und anderen Sachen, die ich nicht so ganz identifizieren kann :P. Brot, das man nicht zusammendrücken kann, sucht man hier vergeblich. Glücklicherweise gibt es im Supermarkt gegenüber Haferflocken, so kann ich das Müsli aus der Cafeteria prima damit ersetzen :D. 

Nach dem Frühstück begebe ich mich dann in meine Vorlesungen. Eine Vorlesung dauert maximal 75 Minuten und ich habe meistens insgesamt 3 Stunden Vorlesung am Tag, was recht entspannt ist. Allerdings ist das Wechseln der Räume ohne Auto ein bisschen stressig, da die einzelnen Veranstaltungen über den riesigen Campus verteilt sind und mir meistens nur 10 min Zeit bis zur nächsten Vorlesung bleiben (so erreicht man aber immerhin sein Tagesschrittziel schon um 11 Uhr morgens :P). 

In diesem Semester bin ich spätestens um 14:15 Uhr fertig und habe so noch genug Zeit um in der Cafeteria zu Mittag zu essen, bevor es zum Training geht. Das Mittagessen ist gut, man findet eigentlich immer etwas nach seinem Geschmack. In der großen Cafeteria gibt es immer ein Buffet mit verschiedenen Theken: Reis oder Kartoffeln mit Gemüse; Fleisch; Pizza; Pasta; Sandwiches; Wokgericht, Salatbar; Pommes; Hamburger; Suppen und viele verschiedene Nachtische. Wenn man hier kein Fleisch isst, hat man oft nicht so eine große Auswahl, da die meisten Soßen oder Beilagen mit Fleisch gemischt sind, aber außer mir stört das hier keinen :P. 

Nach dem Mittagessen noch schnell umziehen und auf zum Training. Obwohl es nicht mehr so heiß ist, ist es doch noch wärmer als ich gewohnt bin (selten unter 27 Grad beim Training) bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Das macht das Training am Nachmittag noch anstrengender und ich bin froh wenn wir uns dann nach 2-3 Stunden Training ins Eisbad oder den Wassergraben setzen können. Nach dem Training gehen wir dann in der Regel mit dem ganzen Team zum Dinner in die Cafeteria.  

Meistens setze ich mich danach oder tagsüber zwischendurch in das Student Athlete Center. Jeder Student, der in einem Sportteam ist, hat eine vorgeschriebene Stundenzahl in der Woche, die er in diesem Lernraum verbringen muss. Meine Pflichtstundenzahl von 5 Stunden ist zwar nicht sooo hoch, aber da es dort meistens sehr unruhig und voll ist, kann man sich schlecht konzentrieren und sitzt im Grunde seine Zeit einfach nur ab oder guckt Netflix auf dem Laptop. Das finde ich schon sehr gewöhnungsbedürftig. 

Zurück in meinem Zimmer bin ich meistens zu müde um die Hausaufgaben zu erledigen. Daher verschiebe ich diese dann auf den nächsten Morgen und gehe schlafen...

 

 

 

 

 

 

 

 

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