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  • Lena

Trip nach Kodaikanal

Aktualisiert: 12. Sept 2019

Anreise

Den Feiertag am 12. August nutzten Felix, Akshay, Lara und ich als Verlängerung des Wochenendes für einen Trip. Nachdem unser eigentliches Reiseziel Kerala wegen Überflutungen nicht zu bereisen war, planten wir am Abreisetag spontan um und buchten einen Nachtbus nach Kodaikanal, einer Hillstation am Rande Tamil Nadus.

Vom Campus zur Bushaltestelle waren es nur knapp 12km. Für diese 12km brauchten wir allerdings abends um 19 Uhr mit dem Tuktuk fast 1,5h. Für Europäer unvorstellbar, wie chaotisch der Verkehr hier verläuft. Aus den eigentlich drei Spuren machen die Inder gerne mal fünf, frei nach dem Motto: „We don’t drive on the left of the road, we drive on what is left of the road.“ Zum verlängerten Weg zur Bushaltestelle kam noch die Suche nach dem genauen Abfahrtspunkt des Busses. Da Google Maps uns an die falsche Stelle führte, waren wir froh, dass Akshay den Weg kannte.

Die Busfahrt verlief dann problemlos und pünktlich. Während Felix direkt einschlief, hatten wir anderen mit den Schlaglöchern in der Straße und dem daraus resultierenden Herumfliegen durch die Kabine mehr Probleme mit dem Einschlafen...


Samstag

Samstagmorgen kamen wir in Kodaikanal an und machten uns auf die Suche nach der Unterkunft, die wir über booking.com gebucht hatten. Am Hotel angekommen, mussten wir leider feststellen, dass das Gebäude von der Regierung wegen illegalem Bau geschlossen wurde. Die Suche nach einer neuen Unterkunft gestaltete sich schwieriger als gedacht. Nach viel Telefonieren und Rundfragen hatten wir gegen Mittag einen einfachen Homestay auf dem Dachboden einer Familie gefunden.

Den Rest des Tages erkundeten wir zu Fuß bzw. auf dem Tretboot die Stadt und den See.




Sonntag

Für Sonntag hatten wir einen Trek von Kodaikanal nach Kumbakarai geplant. 16 km plus 5 km zum Trek hielten wir für eine entspannte Tour, die ohne früh aufzustehen gut machbar sein sollte. Das Höhenprofil hatten wir uns vorher allerdings nicht angeschaut... Mittags kamen wir am Aussichtspunkt Dolphin’s Nose an und machten uns von dort weiter auf den Weg in Richtung Kumbakarai. Der Weg verlief sehr steil bergab über Wurzeln und Felsbrocken. Nach 2h mussten wir feststellen, dass wir die Tour nicht ganz schaffen würden an einem Tag und so drehten wir vorzeitig wieder um und wanderten die gut 1000 Höhenmeter wieder hinauf. Auf dem Weg hoch entdeckten wir eine Bananenplantage, die wir für eine Teepause nutzten.

Als Tipp für alle, die den Trek gehen möchten: Geht früh los, da man wegen der Wurzeln und steilen Abschnitte im Trek nicht sehr schnell vorankommt.

Nach dem Trek hatten wir Lust mal was anderes als Reis zu essen und haben uns sehr gefreut, als wir an einem Dominos vorbeikamen...





Montag

Eigentlich wollten wir aus den Fehlern vom Vortag lernen und früher aufstehen. Das klappte nicht ganz, aber immerhin hatten wir gegen 9 Uhr schon ein paar Höhenmeter hinter uns. Am Abreisetag wollten wir noch verschiedene Aussichtspunkte abgehen: Devils Kitchen, Guna Caves, Polangara Odai Falls. An den ersten beiden Stellen konnten wir gar nichts sehen, da alles voller Nebel war, und die Wasserfälle am Ende der Wanderung waren ausgetrocknet. Nach 20km an der Straße entlang Wandern und vielen Selfies später (für Inder sind wir hier immer eine Attraktion und es hielten sogar Autos an, um Fotos mit uns zu machen) überlegten wir uns, wie wir wieder nach Kodaikanal zurückkommen. Ohne Handyempfang blieb uns nur Anhalter übrig, was aber ohne Probleme verlief. Zurück in Kodaikanal hatten wir noch 3h bis zur Abfahrt des Nachtbusses. Genug Zeit, um in Ruhe unsere Sachen zu holen und in einer Mess zu Mittag/Abend zu essen, bevor es 11h mehr oder weniger erholsam zurück nach Chennai ging.





Note to myself:

- indisches Essen ist scharf

- am Telefon sprechen Inder alles außer Englisch

- vorher erkunden, welche Wasserfälle Wasser haben...

- vorher Hotels bzw. Homestays anrufen oder anschreiben, ob es sie noch gibt


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